Archiv 2009
Hannover sucht den fahrradfreundlichsten Betrieb
18. September 2009
Die Gewinner des Wettbewerbs „Hannover sucht den fahrradfreundlichsten Betrieb" stehen fest. Am 18. September, fand in der Ratsstube im Neuen Rathaus die Preisverleihung für den fahrradfreundlichsten Betrieb Hannovers statt. 23 Unternehmen nahmen an dem Wettbewerb teil und zeigten ihre besten und kreativsten Maßnahmen zur Förderung des Fahrradverkehrs in der Landeshauptstadt Hannover.
In den drei Kategorien, von Klein- bis Großunternehmen wurden die Preise ausgelobt, die von der Landeshauptstadt Hannover, dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Deutschland (ADFC), der Hannover Region Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG (HRG), Hannover Rad und dem Erlebnis-Zoo gesponsert wurden. Für den ersten Platz wurden Fahrräder gestiftet, für den zweiten Platz Fahrradständer und für den dritten wurden ADFC-Touren angeboten.
In der Kategorie Kleinstbetriebe konnte sich das Jugendgästehaus durchsetzten, das sich durch einen engagierten Reparaturservice des Hausmeisters hervorhob. Als Preis bekam das Jugendgästehaus ein Stadtfahrrad, das ihnen von Wirtschafts- und Umweltdezernent der Stadt Hannover Hans Mönninghoff und dem Fahrradbeauftragten der Stadt Siegmar Surrey überreicht wurde. Den zweiten Platz belegte die Ingenieurgemeinschaft AGWA und den dritten Platz gewann der Landesverband Bündnis 90/Die Grünen.
In der Kategorie Klein- und Mittelständische Betriebe hat das Bauunternehmen Gundlach den ersten Platz und somit 2 Fahrräder gewonnen. Die Fahrradboxen für Eigenheime und viele überzeugende Angebote für die Kunden waren ausschlaggebend für die Juryentscheidung. Den zweiten Platz in der Kategorie der mittelständischen Betriebe gewann die Ev.- luth. Stadtkirchenkanzlei und den dritten Platz das Therapiezentrum für autistische Kinder. Für die selbst angefertigten Holzfahrradstände bekam das Therapiezentrum ein Gutschein für die Afterwork-Safari überreicht.
Schließlich in der Kategorie der Großbetriebe erhielt der technische Versicherer Wertgarantie für sein innovatives fahrradfreundliches Konzept den ersten Preis. Den zweiten Platz gewann für seine Fahrradverkehrsförderung durch sehr praktisches, leicht zugängliches großzügiges Fahrradparksystem die Landesvermessung + Geobasisinformation Niedersachsen (LGN). Den dritten Platz belegten sogar zwei Betriebe: die Deutsche Messe AG und der TÜV Nord. Beide lagen ganz nah bei einander, so dass die Jury entschieden hat eine Ausnahme zu machen und beide Betriebe für ihr Engagement auszuzeichnen. Auch der Radrennprofi Grischa Niermann fand die Idee toll, und spendierte freiwillig eine Trainingssession mit der Radrenntruppe des TÜV Nord.
Neben den Hauptpreisen wurde für besondere Leistungen von der Jury auch ein Sonderpreis verliehen. Diesen gewann das Jugendumweltbüro JANUN, das sich durch sehr viel Engagement für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch für Seminarteilnehmer und Schulklassen hervorhob.
Alle Gewinner freuten sich sehr über die Preise und versprachen sich weiterhin für die Förderung des Fahrradfahrens in ihren Unternehmen zu engagieren.
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