Archiv 2010
Rohstoffe für eine gerechte Welt
22. April 2010
Im Rahmen der Ausstellung „Rohstoffe für eine gerechte Welt" fanden am 22. April im Bürgersaal ein Workshop und eine Podiumsdikussion statt.
Begonnen wurde mit einen Workshop zum Thema „Wie kann Rohstoffabbau
mit sozialen Menschenrechten vereinbar gemacht werden?". Durchgeführt wurde dieser von Christian Cray (Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V.), der einige Fragestellungen thematisierte (Was sind die sozialen Menschenrechte? Welches sind die Haupt-Menschenrechtsverletzungen bezüglich der Rohstoffe der Ausstellung? Was bedeutet ein menschenrechtsorientierter Blick? Wo sollte er greifen im Bereich Welthandel? Wie kann es anders gehen? Was sind unsere Handlungsmöglichkeiten hierzulande?) und am Ende das Publikum in eine kleine Diskussion mit einbezog.
Nach einer Pause mit Musik der „Impakt Gospel Band" und afrikanischem Fingerfood
begann die Podiumsdiskussion unter der Moderation von Birgit Böhm (mensch & region, Nachhaltige Prozess- und Regionalentwicklung)
zur Frage „Gerechte Rohstoffnutzung - Chance oder Unmöglichkeit?". Als Gäste auf dem Podium waren Dr. Franziska Martinsen (Institut für politische Wissenschaften der Leibniz Universität Hannover), Dr. Volker Steinbach (Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe Hannover), Christian Cray (Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V.), Andreas Bitter (Goldschmiedemeister, Goldschmiede Bitter, Hannover) und Marie Müller (BICC) eingeladen.
Es entwickelte sich eine spannende Diskussion, an der auch das Publikum nach einiger Zeit teilnahm.







