Archiv 2010
Cantamos para vivir - Regenwald - Zwischen Bewahrung und Zerstörung
5. Oktober 2010
Konzert-Collage von Grupo Sal im Pavillon
Im Mittelpunkt stand die außergewöhnliche Begegnung mit Abadio Green Stocel, führender Vertreter eines indigenen Volkes und Ethnolinguist, der von den eigenen Erfahrungen im Kampf um die Erhaltung des Regenwaldes berichtete.
Durch seine Persönlichkeit und seine Lebensfreude zog er das Publikum schnell in seinen Bann. Abadio Green traf bei dieser „Begegnung der Kulturen" Thomas Brose vom Klima-Bündnis, der dort für die Kooperation mit den indigenen Völkern Amazoniens verantwortlich ist. Green und Brose sind Vermittler zwischen den Welten. Beide verfügen über große Erfahrung auf internationalem Parkett. Sie haben Visionen und besitzen die Fähigkeit Lösungsansätze zu entwerfen.
Das neue Programm von Grupo Sal „Cantamos para vivir" - „Wir singen um zu leben" ist eine multimediale Collage aus moderner lateinamerikanischer Musik, indigenen Ritualen, Live-Projektionen sowie Texten, Analysen und Gesprächen. Es ist der Versuch, Amazonien und den Regenwald für alle Sinne erfahrbar zu machen.
Mit Licht-Projektionen, die vor Ort entstanden, schaffte der iranische Zeichner Mehrdad Zaeri ein visuelles Pendant zu dem Geschehen auf der Bühne.
Veranstalter waren: Agenda 21 Büro, Allerweltsladen, Klima-Bündnis, Kulturzentrum Pavillon, Kirchlicher Entwicklungsdienst und Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich Böll Stiftung Niedersachsen.







