Archiv 2010
Von Hannover in den Regenwald - 20 Jahre Klima- Bündnis
11. November 2010
Vom 11.-13. November fand in Hannover die 10. Kommunale Klimaschutz-Konferenz des Klima-Bündnis e.V. statt. Die Stadt Hannover ist Gründungsmitglied und seit vielen Jahren im Klima-Bündnis aktiv.
Neben dem Thema Energie und Klimaschutz fand der Workshop Von Hannover in den Regenwald statt, der vom Agenda21-Büro und dem Klimabündnis durchgeführt wurde. Dabei ging es insbesondere darum, aufzuzeigen, welche Potentiale das Klimabündnis für die Entwicklungs- und Umweltpolitische Bildungsarbeit hat und wie es zur Erreichung der Millenniumsentwicklungsziele beitragen kann.
Zahlreiche Vertreter aus verschiedenen Einrichtungen nahmen daran teil und tauschten sich auch über ihre Erfahrungen mit den Indigenen aus.
Es fanden Vorträge und Diskussionen zu folgenden Themen statt:
- Brasilien Erneuer(t)bar: Regenwald geht - Indigene bleiben? - Bildungsarbeit im Regenwald: Ein Instrument zur Stärkung der kulturellen Identität und politischen Kraft
- Millenniumsentwicklungsziele: Lokal und konkret mit Beispielen zur entwicklungspolitischen Bildungsarbeit
- Diskussionsrunde „Millenniumsziele gestern - heute - morgen". 20 Jahre später - was ist passiert?
Höhepunkt war die Enthüllung des größten Regenwaldbildes von Hannover, das auf der Treppe der großen Rathaushalle in Anwesenheit von SchülerInnen, Eltern und Lehrern, Konferenzteilnehmern und KünstlerInnen präsentiert wurde. Fast hundert Bilder eines Kunstprojektes, das vom Agenda21-Büro und dem Klima-Bündnis in den Schulen angeboten wurde, bildeten das Gesamtkunstwerk. Beteiligt waren: IGS List, Hauptschule Badenstedt, Grundschule am Lindener Markt, VIB Privatgymnasium und das NaDu Kinderhaus im Sahlkamp. Alle Bilder sind im Internet unter www.energybridges.eu veröffentlicht.
Darüber hinaus wurden themenbezogene Filme incl. Diskussionen, in den Programmkinos und kommunalen Kino angeboten z.B. Birdwatcher. Am Vorabend wurde im Raschplatzkino der Film „Yasuni - Two Seconds of Life" in Anwesenheit des Regisseurs gezeigt, der über die Initiative Ecuadors berichtet, das Erdöl im Boden zu lassen, wenn die internationale Gemeinschaft rund die Hälfte der durch die Ausbeutung der Erdölfelder erzielbaren Einnahmen an Ecuador zahlt.
Veranstalter waren media 21/Cinema Global, Klima-Bündnis und Agenda 21-Büro.
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