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Was ist Nachhaltigkeit?

Der faire Handel verbessert die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kleinbauern und -bäuerinnen, Arbeitern und Arbeiterinnen in Afrika, Asien, Lateinamerika und fördert den Umweltschutz. Produkte mit dem Fairtrade-Siegel finden Sie in über 30.000 Supermärkten, Welt- und Bioläden, in vielen gastronomischen Betrieben sowie in Modehäusern in ganz Deutschland.


kaffeebauerDer faire Handel - ein Gewinn für alle!

„Früher wussten wir nie, ob wir unsere Kaffeeernte verkaufen oder nicht. Du arbeitest das ganze Jahr, hegst und pflegst die Kaffeesträucher und dann kommt, wenn du Glück hast, so ein Zwischenhändler („Coyote" nennen wir die). Und der sagt dann: „Hey, für den halben Preis vom letzten Jahr nehme ich deine Kaffeebohnen mit, sonst können sie hier in den Bergen bei dir vergammeln. "Irgendwann ging es nicht weiter. Wir Kleinbauern haben uns zu einer Kooperative zusammen geschlossen und hatten Glück. Nun können wir unseren Kaffee an den Fairen Handel verkaufen. Was das heißt? Das ist ganz einfach! Ich bekomme für meine Kaffeebohnen zurzeit doppelt so viel wie andere Kaffeebauern und - noch wichtiger - ich weiß, dass ich im nächsten Jahr meine Ernte wieder zu einem guten Preis verkaufen kann. So kann ich endlich ohne große Sorgen in die Zukunft schauen und planen. Obwohl ich doppelt so viel wie vorher verdiene, bleibt unserer Kooperative noch genug Geld, um im Dorf eine kleine Krankenstation aufzubauen und einen Gemeinschaftsladen mit günstigen Lebensmitteln zu eröffnen. Es werden Kurse angeboten, wie wir ökologische Landwirtschaft betreiben können und wir konnten sogar zusammen einen Lastwagen kaufen, so dass wir niemanden mehr bezahlen müssen, der die Kaffeesäcke zum Hafen fährt. So sparen wir wiederum Geld. Unser Leben ist viel besser geworden durch den fairen Handel."

orangenjungeDie Fairtrade-Organisationen kümmern sich auch darum, dass die Bauern sich untereinander besser organisieren können und beraten werden. So können sie z.B. Gewerkschaften gründen und damit für bessere und gesündere Arbeitsbedingungen sorgen. Je mehr Menschen fair gehandelten Kaffee kaufen, umso mehr Bauern können an dem Fairen Handel beteiligt werden. Außerdem wird gewährleistet, dass Kinder zur Schule gehen können und nicht unter ausbeuterischen Bedingungen (mit)arbeiten müssen.


fairtrade_logoWas Sie tun können

Kaufen Sie möglichst nur noch fair gehandelte Produkte. Zu finden sind sie in Weltläden, Biomärkten und auch in Supermärkten und an dem Fairtrade-Symbol auf der Verpackung zu erkennen. Falls Sie in einem Supermarkt nicht fündig werden: Fragen Sie einfach mal nach, warum dort keine fairen Produkte verkauft werden. Weitere Tipps zum Aktiv werden, Infos und Materialien finden Sie hier.

 

KonsuMensch -die globalisierungskritische Stadtführung

Vom Klassenzimmer in die Innenstadt, auf den internationalen Spuren unseres Konsums: Die Stadtführung macht über Lernspiele, Quizelemente und Anschauungsobjekte deutlich, wie sehr Globalisierung Teil unseres Alltags ist.

Kontakt:
JANUN e.V.
Seilerstraße 12 • 30171 Hannover
Tel. 0511 - 5 90 91 90
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.konsumensch.net


Informieren Sie sich weiter
www.transfair.org
www.el-puente.de
www.gepa.de
www.oxfam.de
www.fairverwertung.de
www.oeko-fair.de
www.fair4you-online.de
www.forum-fairer-handel.de
www.fair-feels-good.de


Hannover handelt fair

hannofair_graffiti Änderung des Konsumverhaltens ist ein wichtiges Ziel der Agenda 21, denn  unsere Kaufentscheidungen haben nicht nur Auswirkungen auf die Umwelt und das Klima sondern auch auf die Menschen, die diese Produkte hergestellen. Häufig werden unsere Konsumgüter unter menschenunwürdigen Bedingungen und mit ausbeuterischer Kinderarbeit produziert.
Mit der Kampagne „Nachhaltig leben in Hannover" möchte das Agenda 21-Büro durch gezielte Aufklärung und Bildungsarbeit die Bürgerinnen und Bürger über Hintergründe informieren, Alternativen aufzeigen und zum Umdenken und Mitmachen motivieren. In diesem Rahmen werden zahlreiche Aktivitäten und Projekte durchgeführt.

Hier einige Beispiele:

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"Hiroshima mahnt" ist das Motto, unter dem es in Hannover gelungen ist, ein Großprojekt sprichwörtlich in die Bahnen zu lenken.

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Im „globalen Klassenzimmer“ findet ein Austausch von SchülerInnen und LehrerInnen zwischen Nord und Süd über Themen wie Ökologie, Armut/Reichtum und Gesundheit statt.
www.ecoleglobale.net

Ein Umweltprojekt für und mit Kindern zum nachhaltigen Schutz der Lebensgrundlagen.

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wandelwerte_workshopWandelWerte ist ein Kooperations-Projekt, das sich den Zielen der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung www.bne-portal.de verpflichtet hat. Es ist ein Beteiligungs- und Bildungsprojekt, das neben Ressourcenschutz und Abfallvermeidung auch das Ziel der Existenzgründungen verfolgt und die Entwicklung nachhaltiger Produkte und Marketing anstrebt.

www.wandelwerte.de

Der älteste ökologisch bewirtschaftete Hof in der Region Hannover betreibt Landwirtschaft zum Wohle der Natur und ist als außerschulischer Lernort ein Erlebnis für Kinder und Erwachsene.
www.adolphshof.de

Wie beginnt ökologische, soziale und ökonomische Veränderung?

Der „SchülerInnenladen Schalk“ in Hannover – Linden setzt auf Nachhaltigkeitsmanagement

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Auf der Hannover Konferenz im Jahre 2000 haben sich die europäischen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister dazu verpflichtet, lokale Nachhaltigkeitsindikatoren einzuführen. Indikatoren können dazu beitragen, Stadtentwicklungsprozesse zukunftsweisend zu steuern, knappe Ressourcen intelligent zu nutzen und einen Überblick über die kommunale Nachhaltigkeit zu schaffen.

In einem für die mobile Jugendarbeit umgebauten Bus, können sich Kinder- und Jugendliche direkt vor Ort an der Planung ihres Umfeldes beteiligen.
www.janun-hannover.de/Beteiligungs-_Projekt__Linie_21_.459.0.html

Die Internationalen StadtteilGärten Hannover e.V. wollen ein Stück Heimat für MigranntInnen und Deutsche sein, wo sie sich geborgen fühlen, gemeinsam etwas ansäen, pflegen und ernten.
www.stiftung-interkultur.de/niedersachsen/hannover
Abfallvermeidung leicht gemacht - Verschenken macht Freu(n)de 
Gemeinsam mit der Abfallwirtschaft Region Hannover (aha), hat das Agenda 21-Büro im Juni 2002 eine nichtkommerzielle Online-Gebrauchtbörse eingerichtet. Hier können Dinge verschenkt oder getauscht werden, die einfach zu schade sind, um auf dem Müll zu landen.
Unter www.gebrauchtboerse-hannover.de können z.B. nicht mehr benötigte Küchengeräte,

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