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Strategy

Lebensstile Text...
Schauspiel und Nachhaltigkeit Text...

Unter dem Motto „Umweltschutz mit Gewinn“ bieten die Landeshauptstadt und die Region Hannover seit 1999 das „Ökologische Projekt für integrierte Umwelttechnik“ als Kooperation zwischen Kommune und Wirtschaft an.

Das Programm ÖKOPROFIT für einen betrieblichen Umweltschutz wurde 1991 in der Stadt Graz entwickelt. Hannover war 1999 die erste Stadt im Norden, die dieses Programm adaptiert hat. Inzwischen haben mehr als 130 Unternehmen aus Hannover und der Region an diesem praxisorientierten Projekt teilgenommen, das sich als lokaler Beitrag zur Agenda 21 versteht.

In diesem ÖKOlogischen PROjekt Für Integrierte UmweltTechnik kooperieren Kommune und Wirtschaft auf erfolgreiche Weise. Die teilnehmenden Unternehmen erarbeiten gemeinsam mit externen und kommunalen Expertinnen und Experten praktische Konzepte zur Einsparung von Energie, Wasser und Abfall. In der Runde 2010/2011 wurden von den teilnehmenden Unternehmen beispielsweise mehr als 246.000 Tonnen CO2-Emissionen eingespart.

oekoprofit Einsteiger 2010
www.oekoprofit-hannover.de

Aware & fair


Städte im Ost-West-Süd-Nord-Dialog für die Millenniumsentwicklungsziele

Die Millenniumsentwicklungsziele (MDG) der UN ergeben sich aus der Agenda 21 und fordern weltweit nachhaltige Lebensstile und verantwortungsvolles Konsumverhalten. Doch die Vermittlung ihrer Inhalte gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern ist nach wie vor aufgrund der Komplexität sehr schwer kommunizierbar.

 

Die EU hat ein Programm ausgeschrieben, das die lokale entwicklungspolitische Bildungsarbeit zu den MDGs fördert, um zu sensibilisieren und gleichzeitig konkrete Handlungsmöglichkeiten wie den fairen Handel aufzuzeigen.Diese Möglichkeit wurde vom Agenda 21-Büro der Stadt Hannover aufgegriffen, um die Chance, mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union, vernetzt mit parallel aktiven PartnerInnen in anderen Kommunen und Ländern effektivere Kommunikations- und Vermittlungsformen zu entwickeln und umzusetzen und gleichzeitig konkretes Handeln zu fördert.

 

Unter dem Motto "aware & fair" - Stadtspiele und Kampagne als lokale Antwort auf die Millenniumsentwicklungsziele wurde ein Antrag auf finanzielle Förderung gestellt und fand die Zustimmung der Europäischen Kommission.

 

Die Gesamtdauer des Projekts beträgt 2 Jahre. In den beteiligten Städten soll beispielhaft der Markt für fair gehandelte Produkte aus Malawi (z.B. Nüsse, Tee, Reis) geschaffen werden. Dokumentationen, Berichte, Fotos etc. sollen den Produkten, Produzenten und Produktionsweisen ein „Gesicht geben" um so Transparenz herzustellen und für den fairen Handel zu werben.

Aware & fair Partner

 

Diese Kooperationen sollen ausgebaut und der Bildung und Motivation dienen. Als ein Ergebnis des Projektes wird auch erwartet, dass die Beziehungen zwischen und innerhalb der Partnerstädte intensiviert werden. Deshalb wird das Projekt in Kooperation von Agenda21-Büro (inhaltliche Federführung) und dem Sachgebiet Städtepartnerschaften im Kulturbüro (vertragliche und finanzielle Federführung) abgewickelt.

 

Als Kooperationspartner konnten die seit Jahren bestehenden Kontakte zu den Agenda 21 - aktiven KollegInnen aus den hannoverschen Partnerstädten Poznan (Polen) und Blantyre (Malawi) für dieses Projekt gewonnen werden. Darüber hinaus konnten die beiden osteuropäischen Städte Litomerice (Tschechische Republik) und Miskolc (Ungarn) für eine Mitarbeit gewonnen werden, da sie sich seit Jahren im internationalen Städtenetzwerk ICLEI für eine nachhaltige Entwicklung engagieren.

 

Auch der Einstieg und das Engagement der osteuropäischen Länder in die FairTrade-Town - Kampagne hat dazu beigetragen, dass auch die nationalen FairTrade-Assocciation als wichtiger Partner gewonnen werden konnten.

Aware & fair

 

Lokales und persönliches Handeln in den Städten hat globale Konsequenzen - besonders für die Entwicklungsländer. Das Projekt aware &fair soll dazu dienen, die Auswirkungen des lokalen Handels an konkreten Beispielen transparenter und nachvollziehbar werden und gleichzeitig konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.

 

Ein weiteres wichtiges Anliegen des Projektes ist es zu sensibilisieren und die Zusammenarbeit zu stärken um gemeinsam globale Herausforderungen, wie der wachsenden Armut, den Krankheiten wie AIDS/HIV, Malaria, dem weltweiten Klimawandel, dem Verbrauch von natürlichen Ressourcen, Analphabetisierung Gleichstellung und das in Zukunft anstehende globale Ölfördermaximum, zu erkennen und sich deren Bewältigung zu stellen.

 

Als Grundlage dienen die acht Millenniumsentwicklungsziele, die die Grundsätze der Agenda 21-Aktivitäten einschließlich anderer international beschlossener Ziele der WHO und des Weltsozialforums, der UNEP und der ILO beinhalten.
Das Projekt richtet sich an Verwaltung, Konsumenten, Bildungseinrichtungen, Handel, Medien, Wirtschaftvertreter Nichtregierungsorganisationen.

 

Um möglichst viele Menschen zu erreichen, sind verschiedene Aktionen geplant. Beispielhaft sind hier die Torwände genannt, die anlässlich der Frauenfußballweltmeisterschaft geplant sind und von jungen Künstlern gestaltet werden sollen. Die Motive sollen sich in unterschiedlicher Weise mit den Inhalten der MDGs auseinandersetzen. Geplant sind diese Tore in Hannover, Poznan (Polen) Miskolc (Ungarn), Litomerice (Tschechische Republik), und Blantyre (Malawi/Afrika).

 

Neben Hannover, wo die Federführung liegt, beteiligen sich die schon oben genannten Städte. Außerdem konnten lokale, nationale und internationale Organisationen als Kooperationspartner bzw. assoziierte Partner gewonnen werden.

 

Am Ende des Jahres 2012, - 20 Jahre nach dem Beschluss von Rio und der Unterzeichnung der Agenda21- wird in Hannover die Abschlusskonferenz des Projektes mit den internationalen Partnern stattfinden, in der die Erfahrungen, Abläufe und Ergebnisse des Projekts vorgestellt und diskutiert werden.

 

Weitere Infos unter www.awarefair.org

 

Projektleitung

Silvia Hesse
Agenda 21-Büro der Landeshauptstadt Hannover
Tel. 0511 / 168 4 50 78
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Projekt wird gefördert von der EU

media21_wueste_2003Im September 2007 startete in Hannover die neu ins Leben gerufene Film- und Veranstaltungsreihe CINEMA GLOBAL mit Filmen, Gesprächen und Diskussionen über Themen wie z.B. Globalisierung, Nachhaltigkeit, Millenniumsentwicklungsziele, Menschenrechte, Fairer Handel, Migration und Integration.
www.cinema-global.de
Die Ideen für die Projekte entsprangen zumeist den Arbeitsgruppen Wohnen, Arbeit, Freizeit und Konsum. 
Umgesetzt werden diese Ideen in Projekten zur Verankerung des Nachhaltigkeitsgedankens in Haushalten wie auch in der Privatwirtschaft. Insbesondere Kinder und Jugendliche, Migrantinnen und Migranten und interessierte Privatpersonen erhalten über die Projekte die Möglichkeit, sich am Agenda 21-Prozess zu beteiligen.

Hier werden Projekte aufgeführt, die aus dem Agenda 21-Prozess heraus entstanden sind, aber auch weitere positive Beispiele, die im Sinne der Nachhaltigkeit umgesetzt werden.

Unterkategorien

  • Projekte & Aktivitäten
    Die Ideen für die Projekte entsprangen zumeist den Arbeitsgruppen Wohnen, Arbeit, Freizeit und Konsum. 
Umgesetzt werden diese Ideen in Projekten zur Verankerung des Nachhaltigkeitsgedankens in Haushalten wie auch in der Privatwirtschaft. Insbesondere Kinder und Jugendliche, Migrantinnen und Migranten und interessierte Privatpersonen erhalten über die Projekte die Möglichkeit, sich am Agenda 21-Prozess zu beteiligen.

    Hier werden Projekte aufgeführt, die aus dem Agenda 21-Prozess heraus entstanden sind, aber auch weitere positive Beispiele, die im Sinne der Nachhaltigkeit umgesetzt werden.
  • GENUSS Hannover